Eigentlich bei Terminen & Tipps :))

In den kommenden Tagen ist wieder viel Wahlkampf los. Und nach den letzten beiden anstrengenden Wochen, wo mich besonders fasziniert, wie sich die SozialdemokratInnen in Wien von ihrer Bundespartei distanzieren, so bald das Thema auf Asyl- und Fremdenpolitik kommt, so sehr ist aber auch sonst viel los.

Dabei ist auch das Unterschiedlichste zu erleben, das ist auch Teil von dem, dass ich trotz grosser Muedigkeit weiter rennen und wahlkaempfen moechte.

Gestern haben wir z.b. in einer konzentrierten Aktion die Autos zu Beginn des 16. Bezirk gezaehlt – also zwischen Guertel und Brunnengasse – von Gablenzgasse bis Ottakringer Strasse. Ergebnis: 981 mehrspurige Fahrzeuge, und 31 % davon mit Nicht-Wiener Kennzeichen. Und da fallen alle “Parkpickerl-Fluechtlinge” aus den Inneren Bezirken raus!

Uebrigens interessant und bestaetigend: In Waehring hat eine aehnliche Zaehlung ein sehr aehnliches Resultat ergeben: 29 % bei ebenso ca. 1.000 Fahrzeugen. Also ein Drittel aller Autos ausserhalb des Guertels sind von Parkenden, die hier nicht stehen wuerden, gaebe es ein Parkpickerl! Und das Suchen haette weit geringere Auswirkungen fuer die AnrainerInnen.

Aber Dank des Parkgaragenkoordinators – ein total unabhaengiger Mitarbeiter der Stadt Wien – und zufaellig in seinem Privatleben Bezirksrat der SPÖ in Meidling :)) – und Stadtrat Rudi Schicker, in guter Dreisamkeit mit SP-Bezirksvorsteher Franz Prokop, wird immer noch die Forderung nach mehr Parkgaragen verteidigt. Kaum zu glauben, wenn wir wissen, wie viel so eine Garage kostet – alleine am Johann Nepomuk Berger-Platz schwirren die Kosten bei maximal ca. 160 Stellplaetzen bei mehr als 4,5 Millionen Euro! Wie der Park darueber nachher aussieht wollen wir gar nicht weiter besprechen. Baeume werden nicht mehr viele dort stehen. Aber diese Abstellplaetze sind ja so und so nicht fuer alle gedacht, wie der schon oben erwaehnte Herr Parkgaragenkoordinator SP-Bezirksrat Alfred Theuermann in einem Gespraech zwischen der BuergerInnen-Initiative Bergerplatz und dem Bezirksvorsteher Prokop meinte – sinngemaess: wenn Frauen sich in den Garagen fuerchten, muessen sie sie ja nicht nutzen!

Die Ottakringer Gruenen veranstalten ob dieser verfehlten SP-Verkehrspolitik in dieser Stadt morgen Nachmittag ein Fest unmittelbar bei der Koppstrasse: Nightmare Koppstrasse zwischen Haberlgasse und Habichergasse – und werden auch noch andere konkrete Vorstellungen zu einer lebenswerteren Stadt praesentieren.

Dies geschieht nicht alleine. die Gruenen Wien, bzw .die westlichen Bezirke, haben in diesem Wahlkampf gemeinsam den “Gruenen Pfad” gegruendet – morgen wird entlang diesem in Rudolfsheim-Fuenfhaus, in Ottakring, in Hernals, Waehring und gleich am samstaeglichen fruehen Morgen in Doebling Aktionstag sein.

Und wer Lust und Laune hat mich zu treffen: heute abend in der Remise – 15 Jahre Integrationshaus. Das wird sicherlich ein nettes Fest, viele FreundInnen wieder sehen, ein bissl Wahlkampf mit Entspannung.

Und morgen, nach dem Gruenen Pfad und “rent a green” in Neubau dann ab in die Ottakringer Brauerei zum Wiener Melange – einer Benefizveranstaltung zu Gunsten des Integrationshauses mit einem Redebeitrag um Mitternacht von mir!

Also, viel los, und wer noch nicht weiss, was am Montag abend zu tun, ein kleiner Tipp: dann ab auf den Urban Loritzplatz und Herbert Langthalers Buchpraesentation miterleben.

niki

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